Austern
(Ostreidae) gehören zur Klasse der
Muscheln. Der wissenschaftliche Name leitet sich von lateinisch
ostreum, aus griechisch
ostéon für „Knochen“ ab. Austern heißen englisch
oysters und französisch
huîtres. Man findet sie rund um die Welt an den Felsen flacher
Tidengewässer.
Gut zu wissen: Um die Frische festzustellen, klopfen Sie mit einer Auster gegen eine andere. Klingt sie hohl? Dann weg damit!
Besonders lecker: Die lebende Muschel wird kalt mit Zitrone und schwarzem Pfeffer geschlürft.
Gefahren: Werden Austern roh konsumiert („geschlürft“), dann ist darauf zu achten dass sie beim Öffnen noch leben – erkennbar an der fest geschlossenen Schale vor dem Öffnen sowie dem sich beim Beträufeln mit Zitrone oder Berührung mit dem Messer zurückziehenden Rand. Der rohe Verzehr toter Austern kann zu einer Vergiftung führen. Austern akkumulieren
Umweltgifte, die Gewässer rund um die Austernzuchten werden deshalb diesbezüglich regelmäßig kontrolliert. Das Einsammeln wilder Austern außerhalb kontrollierter Gewässer ist mit einem Risiko verbunden. Zusätzlich können Austern die Bakterienart Vibrio vulnificus enthalten, die bei Menschen mit schwachem Immunsystem zu einer Blutvergiftung führen kann.
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