Und außerdem: Ein guter Wein gehört immer dazu

KOCH-KLIMA: Meeresfrüchte müssen in jedem Fall langsam erhitzt werden, sonst schmecken sie ziemlich zäh und faserig.
FITNESS-FAKTOR: Die in Frutti di Mare enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sind nicht nur gesund sondern geben vor allem Power.
FRISCHE-GARANTIE: Frisches Seafood ist so empfindlich, dass es nach dem Kauf auf dem Markt oder vom Fischkutter sofort eingefroren oder innerhalb von 2 Tagen zubereitet werden muß.

NOORDSEEKRABBE

Die Nordseekrabbe (lat. Crangon crangon) auch bekannt als Granat oder Sandgarnele ist eine heimische Salzwasser-Garnelenart. Nordseekrabben werden im Durchschnitt 5...7 cm lang und werden etwa 3 Jahre alt. Nordseekrabben kommen sowohl im Küstenmeer (Watt) als auch im Tiefenwasser vor. Der Verbreitungsraum reicht vom Ostatlantik, der Nord- und Ostsee bis zum Mittelmeer.
Gut zu wissen: Die Nordseekrabbe ist eine wichtige Speisegarnele in Europa und gleichzeitig die kleinste Speisegarnele der Welt.
Anders als ihre tropischen Verwandten (® Garnelen) wird die Krabbe nicht gezüchtet. Nach dem Fang werden die Krabben direkt auf dem Kutter gekocht. (Konservierung)
Besonders lecker: In Chili und Knoblauch scharf anbraten. Dazu ein Sommersalat. Kochtipps - Tipps wie bei Mutti!

HUMMER

Hummer (lat. Homaridae) gehören zur Krebsfamilie der Zehnfüßer (® Krebse, siehe auch ® Krabben). Hummer sind Meeresbewohner und zeichnen sich durch große Scherenpaare. Er ernährt sich vorwiegend von Muschel und Aas. Hummer leben auf den felsigen Meeresböden der französischen Atlantikküste, der irischen und schottischen Küsten sowie vor den Küsten Kanadas. Der Hummer ist ein wertvoller Speisekrebs. Der Europäische Hummer (Homarus gammarus) hat mächtige Scheren und kann bis zu 90 cm lang werden. Der norwegische Hummer, auch Kaiserhummer, hat kleinere, schlankere Scheren und wird ca. 20 cm lang.
Der Amerikanischer Hummer (lat.: Homarus americanus, engl. Lobster) ist etwas größer als der europäische Hummer und wird vor der Nordatlantischen Küste von Nordamerikas gefangen.
Gut zu wissen: Frisch gefangen ist der Zehnfußkrebs blau-violett-schwarz. Die tiefrote Farbe erhält der Hummer erst durchs Kochen. Besonders lecker: Das zarte Fleisch ist mit einem Hauch Zitronensaft ein echter Genuß! Tolle Tipps rund um Ernährung. BMI-Rechner, Rezepte & Infos

Riesengarnele

Es gibt Kaltwassergarnelen aus Grönland, Island oder Norwegen (z. B. Eismeergarnele (Pandalus borealis)) und Garnelen aus temperierten Gewässern an den europäischen Küsten. Warmwassergarnelen kommen am Äquator und in den Tropen vor. Aus diesen verschiedenen Regionen stammen die in Europa verzehrten Garnelen. Sie stammen aus dem Wildfang (Kaltwassergarnelen) oder aus der Zucht (Warmwassergarnelen).
Gut zu wissen: In Spanien heißt die Riesengarnele Gamba. Ihr markantestes Erkennungsmerkmal ist die gelblich-grau-grünliche Färbung. Besonders lecker: Mit frischem Zitronensaft, Olivenöl und Knoblauch einreiben und grillen.
Lieblingsrezepte finden Sie hier.

Jacobsmuschel

Die Jakobsmuschel ist seit dem Mittelalter Symbol und Erkennungszeichen aller Pilger nach Santiago de Compostela in Nordspanien. Sie wird auch „Pilgermuschel“ oder „Coquille Saint Jacques“ genannt – nach dem heiligen Jakobus dem Älteren, einem der Apostel Jesu, der der Legende nach hier seine letzte Ruhestätte gefunden haben soll. Der berühmte Pilgerpfad zum vermeintlichen Grab des Apostels hat sich wie ein Geflecht über ganz Europa ausgebreitet. Die Muscheln, die in der Umgebung gefangen wurden, dienten den Pilgern als praktisches Geschirr zum Essen und Trinken. Damals wie heute werden die Jakobsmuscheln am Hut oder an der Kleidung getragen.
Gut zu wissen: Die Muschel muss geschlossen sein. Nur dann ist sie frisch. Der orangefarbenen Rogensack ist eine begehrte Delikatesse. Besonders lecker: Das Fleisch im Gemüsefond kochen und über Spaghetti mi Olivenpesto geben.
Rezepte und Kochtipps

Oktupus

Der Krake (Octopus vulgaris) ist einer der höchstentwickelten Kopffüßer. Der Begriff Krake kommt aus dem norwegischen und bezeichnet ein Seeungeheuer, das von verschiedenen Reisenden bereits aus dem Mittelalter beschrieben wird. Vieles spricht dafür, das selbst Homer bereits einen Kraken beschrieb, in Gestalt seiner Skylla aus der Odyssee. Ein vielarmiges räuberisch lebendes Meerestier, das in einer Felshöhle auf vorbeikommende Meeresbewohner lauert. Die acht Fangarme unterscheiden die Gruppe der Kraken von den übrigen, zehnarmigen Tintenfischen. Die Fangarme der Kraken haben Saugnäpfe, mit denen der Krake sich am Untergrund oder an seiner Beute festhalten kann.
Gut zu wissen: Tintenfisch verliert beim Tiefgefrieren kaum an Qualität. Deshalb greifen Sie ruhig mal zu TK-Produkten. Das Fleisch ist dabei meist in Stücke geschnitten. Besondes Lecker: Frittiert zu einem Kräuterdip und Weißwein.
Rezepte und Kochtipps

Kalmar

Die Kalmare (Teuthida) stellen mit rund 300 Arten die größte Gruppe innerhalb der Kopffüßer dar. Gemeinsam mit den Echten Tintenfischen (Sepiida), den Zwergtintenfischen (Sepiolida) und dem Posthörnchen (Spirula spirula), das allein eine eigene Gruppe Spirulida darstellt, bilden sie die Gruppe der Zehnarmigen Tintenfische (Decapoda). Der mit 10 Metern Länge und 495 kg Gewicht größte je gefangene Kalmar wurde am 22. Februar 2007 von neuseeländischen Fischern in der Antarktis geborgen.
Gut zu wissen: Das wirbellose Weichtier ist frisch, wenn sich die Haut leicht abziehen lässt.
Besonders lecker: Er gehört in jede Paella und ist in frittierten Ringen berühmt als Calamari.

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Austern

(Ostreidae) gehören zur Klasse der Muscheln. Der wissenschaftliche Name leitet sich von lateinisch ostreum, aus griechisch ostéon für „Knochen“ ab. Austern heißen englisch oysters und französisch huîtres. Man findet sie rund um die Welt an den Felsen flacher Tidengewässer.
Gut zu wissen: Um die Frische festzustellen, klopfen Sie mit einer Auster gegen eine andere. Klingt sie hohl? Dann weg damit!
Besonders lecker: Die lebende Muschel wird kalt mit Zitrone und schwarzem Pfeffer geschlürft.
Gefahren: Werden Austern roh konsumiert („geschlürft“), dann ist darauf zu achten dass sie beim Öffnen noch leben – erkennbar an der fest geschlossenen Schale vor dem Öffnen sowie dem sich beim Beträufeln mit Zitrone oder Berührung mit dem Messer zurückziehenden Rand. Der rohe Verzehr toter Austern kann zu einer Vergiftung führen. Austern akkumulieren Umweltgifte, die Gewässer rund um die Austernzuchten werden deshalb diesbezüglich regelmäßig kontrolliert. Das Einsammeln wilder Austern außerhalb kontrollierter Gewässer ist mit einem Risiko verbunden. Zusätzlich können Austern die Bakterienart Vibrio vulnificus enthalten, die bei Menschen mit schwachem Immunsystem zu einer Blutvergiftung führen kann. Ideen zum Brunch mit Gästen gesucht? Hier finden Sie Ideen und Anregungen.

Kaisergranaten

Der Kaisergranat (Nephrops norvegicus) auch Kaiserhummer, Norwegischer Hummer oder Schlankhummer genannt, ist ein im Atlantik, dem Mittelmeer und der Nordsee lebender Zehnfußkrebs. Die Hauptmerkmale sind zwei längliche Scheren. Die Weibchen werden bis zu 20 Zentimeter und die Männchen bis zu 24 Zentimeter lang. Heutzutage gefangene Exemplare sind selten über 15 Zentimeter lang.
Gut zu wissen: Im kulinarischen Bereich gilt der Hinterkörper als Delikatesse, während - im Gegensatz zu vielen anderen Krebsen - die schlanken Scheren kein verwertbares Fleisch enthalten. Der Kaisergranat wird unter verschiedenen, teils sehr verwirrenden, Namen angeboten. In Frankreich heißt er "langoustine", was ihn sprachlich in die Nähe der (viel teureren) Languste bringt. Im deutschen Sprachraum werden aus dem gleichen Grund die Schwänze des Kaisergranats gerne als "Langustenschwänze" angeboten. Italien heißt das Tier scampo (Plural scampi). Wenn im deutschen Sprachraum "Scampi" angeboten werden, handelt es sich jedoch oft um Garnelen. Besonders lecker: Passt prima zu einem Safranrisotto und einem leckeren Weißwein. [...mehr...]

Languste

Während der Hummer mit seinem starken Schwanz und zwei Scheren den Krebsen ähnelt, besitzen Langusten zwei lange Fühler. Die auch Ritterkrebse genannten Krebse werden im Allgemeinen bis zu 50 cm lang und 2 kg schwer. Sie besitzen ein schwach entwickeltes Scherenpaar und bewohnen felsige Küstenzonen. Im Ostatlantik und Mittelmeer lebt vor allem die sog. "Gewöhnliche Languste", die bis zu 8 kg schwer werden kann. Für den menschlichen Genuss interessant sind vor allem die eigentliche Languste Palinurus pencillatus und die Schmuck-Languste Palinurus versicolor. Beide erreichen Größen von 30 bis 45 cm (ohne Antennen) und maximal 5 kg Gewicht. Die europäische Languste ist zeit ihres Lebens rötlich, im Unterschied zu der rosafarbenen der Küste Mauretaniens und der grünen Languste im Golf von Guinea.
Gut zu wissen: Lediglich die Langustenschwänze sind genießbar. Schneiden Sie den Schwanz erst der Länge nach, dann quer in 4 Teile und entfernen Sie die Weichteile. Besonders lecker: In einer Gemüsepfanne mit Cayenne. [...mehr...]




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